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Flammender Sattel


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Flammender Sattel

Als an der Nordküste von New South Wales aufgewachsener Beach Boy bevorzugte Dustin Clare schon immer Pferde aus Stahl. Aber als neuer Star von Nines beliebtem Drama McLeods Töchter musste Clare sein Zweirad nun eintauschen. Clare spielt den Pferdeflüsterer Riley Ward.

Wie für jemanden der keinerlei Erfahrung mit unseren Freunden, den Pferden, hat nicht anders zu erwarten war hat Clare seine Zeit gebraucht, sich an den Geschwindigkeitsunterschied - von der Größe ganz zu schweigen - zu gewöhnen.

"Jede freie Zeit die ich in den ersten Monaten (der Dreharbeiten) hatte, habe ich dazu genutzt, zu versuchen auf die Pferde zu steigen und so viel Zeit wie möglich mit ihnen zu verbringen. Es muss ja so aussehen, als ob ich mich wohlfühle." erzählte uns Clare in einer kurzen Drehpause.

Obwohl manche, die nicht mit Pferden aufgewachsen sind eher vorsichtig im Umgang mit ihnen sind, schwanken Clares Gefühle zwischen Faszination einerseits und Ehrfurcht andererseits.

"Ich betrachte sie als mächtige, aber wirklich wunderschöne Tiere."

Indem er auf einer Farm in Geelong, Victoria arbeitete und dabei in die "Busch-Kultur" eintauchte, bereitete sich Clare bevor er ans Set von Mcleods Töchter in South Australia kam, vor.

"Ich verbrachte eineinhalb Wochen damit, mit diesen Jungs, Männer vom Land zu arbeiten, um zu verstehen und zu lernen, wie sie mit ihren Händen arbeiten und wie sie sprechen,"

Am Set hatte Clare einen Pferdeexperten der ihn in die sanfte Art des Pferdeflüsterns einführte.

"Er war jemand, den ich sehr genau beobachtet habe. Ich habe immer eine Aufnahme gemacht, und gewartet, ob er etwas dazu zu sagen hatte und er sagte dann als "Kumpel, richte dein Pferd auf, bevor du losreitest, und lenk ihn aus der Hüfte heraus". Riley kam aus dieser Welt, und wahrscheinlich habe ich ein Stück seines Charakters übernommen."

Erst vor ein paar Jahren war Clare, der in Ballina aufwuchs, noch auf einer ganz anderen Flugbahn unterwegs. Er war auszubildender Laborant am Landwirtschaftsinstitut New South Wales, ehe das Leben im weißen Kittel ihm zu langweilig wurde.

"Ich dachte `Was willst du eigentlich mit deinem Leben anfangen?"´ Kurz darauf hing er seinen Job an den Nagel und machte sich auf den Weg zur "Western Australian Academy of Performing Arts", die zum Beispiel „The Boy from Oz"-Star Hugh Jackman hervorgebracht hat. Wie unser Mann Jackman, kann Clare ein bisschen singen ("Das ist Teil des Trainings"), behauptet aber, dass er zumindest vorerst noch die Leinwand bevorzugt.

Clares Rolle, Riley, ist eine Art Rückblick auf die Buschmänner der Vergangenheit. Er zieht seine Beute dem Sofa eines Freundes vor, glaubt an die aufrichtige Arbeit eines Tages und neigt eher dazu, von Stadt zu Stadt zu ziehen, als sich auf einem Flecken Erde niederzulassen.

Als wir Riley kennenlernen, erfahren wir auch, dass sein Vater Oberstabsfeldwebel der Australischen Army ist, und seine Familie so behandelt, als ob sie eine Sherman-Panzerladung Soldaten wäre.

Wir treffen Riley als fahrenden Hufschmied an. Schon bald ist klar, dass es eine gewisse Chemie zwischen dem Buschmann und Jodi (gespielt von Rachael Carpani) gibt, die wie ein wildes Buschfeuer brennt.

"Ich habe viel mit Rachael zusammengearbeitet. Es ist nicht schwer, sich in sie zu verlieben. Sie ist ein nettes Mädel."

McLeods Töchter - gerade in der siebten Staffel - lockt seine Zusauscher weiter mit Geschichten aus dem oft harten Leben im Australischen Outback. Clare glaubt, dass es eines der wenigen Dramen ist, dass etwas kulturell Spezifisches bietet. "Es gibt den Leuten die Möglichkeit, sich mit der australischen Kultur zu identifizieren. Es ist romantisch. Es ist eine Romanze mit dem Land."

Darüber hinaus glaubt Clare, dass die weiblichen Hauptdarsteller in McLeods Töchter eine starke Vorbildfunktion für junge Mädchen haben. "Frauen haben andere Dinge anzubieten als Männer. Es ist schön, dass Frauen das sehen können (in der Serie)."

Für einen Strandliebhaber wie Clare war das Farmleben erstmal äußerst gewöhnungsbedüftig. Hier gibt es 45 Grad brennend heiße Sommertage und klirrend kalte Wintertage.

"Der Winter ist hart. Man steht morgens um fünf auf und kann seine Füße nicht mehr spüren."

Was man unbedingt vermeiden sollte ist, ihn auf die Fliegen anzusprechen. Aber Clare gibt zu: "Ja, Ich habe schon einige verschluckt."

Stephen Downie


20. September 2006
AAP
© Übersetzung: Chrissie, 2006

Blazing saddles


As a beach boy growing up on the NSW north coast, Dustin Clare has always favoured a steel horse over the real thing. But as the new star of Nine's popular drama McLeod's Daughters, Clare had to trade in his two-wheeler.

Clare plays horse whisperer Riley Ward.

And as you might expect, for someone who had no experience with our equine friends, the change of pace, not to mention size, took some getting used to.

"Any spare time I got in the first few months (of shooting) I was just trying to get on horses, be around the horses.

I had to look comfortable," Clare says while on a brief break from filming.

Although some who haven't grown up around horses might be wary of them, Clare's feelings verge towards fascination and a kind of awe.

"I see them as powerful, but really beautiful," he says.

Prior to heading out to the McLeod's set in South Australia, Clare prepared himself by working on a farm in Geelong, Victoria, immersing himself in bush culture.

"I spent a week-and-a-half working with these guys, men from the land, seeing the ways they use their hands and the way they spoke."

On set, Clare had a horse musterer to guide him in the gentle art of whispering.

"He was someone I watched intently. I'll do a take and look at him and see if he's got something to say and he might say, 'Bud, straighten up your horse before you ride off or he'll go' and 'Drive from the hip'.

"He was salt of the earth. Riley has come from that world and I probably took a bit of him (for the character)."

Only a few years ago Clare, who grew up in Ballina, was on a very different trajectory. He was a trainee lab assistant at NSW Agriculture before the white coat life eventually started to get to him.

"I thought, 'What do you want to do with your life?'." Soon after he quit his job and was on his way to the Western Australian Academy of Performing Arts, which has produced the likes of The Boy From Oz star Hugh Jackman.

Like our man Jackman, Clare can sing a bit ("It's part of the training"), but maintains that, for now at least, he's "really enjoying the screen".

Clare's character, Riley, is a kind of throwback to the bushman of the past. He prefers his swag to a sofa at a friend's place, believes in an honest day's work and is more inclined to drift from town to town rather than settle down in one spot.

As we get to know Riley we learn his father was a Sergeant Major in the Australian Army, who treated his family like they were a Sherman tank-load of soldiers.

We meet Riley as a travelling farrier. But it's pretty clear early on there is a chemistry between the bushman and Jodi (played by Rachel Carpani), which burns like a rampant campfire.

"I've been working a lot with Rachel. It's not hard to be enamoured of her. She's a pretty girl."

McLeod's, now in its seventh season, continues to lure viewers with its tales of an often tough life in the Australian outback. Clare believes it's one of the few dramas around which offers something culturally specific.

"It gives people a chance to identify with Australian culture. It's romantic. It's a romance with the land."

Moreover, Clare believes the female characters in McLeod's provide strong role models for young girls.

"Women have different things to offer than men. It's a lovely thing that women are able to see that (on the show)."

For a beach lover like Clare, the farm life has taken some getting used to. There have been scorching 45 degree summer days and toe-curlingly cold winters.

"Winter is hard. You get up at five in the morning and you can't feel your feet."

And don't get him started on the flies. Clare admits: "Yep, I've swallowed a few."



By Stephen Downie
September 20, 2006
AAP


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