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Bischof Dr. Rudolf Graber Athanasius und die Kirche unserer Zeit zu seinem 1600. Todestag inhalt


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Bischof Dr. Rudolf Graber

Athanasius und die Kirche unserer Zeit

zu seinem 1600. Todestag

INHALT

EIN WORT VORAUS 1

EINLEITUNG 2

RUNDSCHREIBEN DES HEILIGEN ATHANASIUS AN ALLE BISCHÖFE AUS DEM JAHR 340 7

URSACHEN DER INNERKIRCHLICHEN KRISIS 8

AUFKLÄRUNG 10

GEHEIME GESELLSCHAFTEN 11

PIUS X. UND DER MODERNISMUS 18

„KRYPTOGAME" HÄRESIE 26

ZWEITES VATIKANISCHES KONZIL 29

UND HEUTE? 32

SCHLUSSWORT 34

ANMERKUNGEN 35




EIN WORT VORAUS


DER 1600.TODESTAG des hl. Athanasius soll nicht vorübergehen, ohne dass wenigstens in einer Schrift seiner Erwähnung geschieht. Er gehört zu den wenigen Heiligen, denen die Geschichte den Beinamen „der Große" gab. Statt vieler Worte sei hier zitiert, was Johann Adam Möhler in seinem Buch „Athanasius der Große und die Kirche in seiner Zeit" besonders im Kampf mit dem Arianismus (Mainz 1844) in der Vorrede dazu über ihn schreibt: „Schon als ich meine erste Bekanntschaft mit der Kirchengeschichte machte, erschien mir Athanasius von so großer Bedeutung, seine Schicksale so außerordentlich, seine Unterdrückung um des Glaubens willen, seine Wiedererhebung, sein abermaliger Sturz und wiedererfolgtes Steigen, die hohe christliche Würde, die Erhabenheit über jegliches Unglück, die uns aus seiner Geschichte entgegenleuchtet, nahmen meine Teilnahme so sehr in Anspruch, dass eine tiefe Sehnsucht in mir rege wurde, den großen Mann genauer kennen zu lernen, und ihn in seinen eigenen Schriften zu studieren. Das dunkle Gefühl, das mich zu diesen hinzog, wurde nicht getäuscht: eine reiche Quelle geistiger Nahrung floss mir aus ihnen zu. Je mehr ich aber das, was ich in Athanasius selbst fand, mit dem verglich, was ich in anderen Büchern über ihn antraf, desto mehr schmerzte es mich, dass dieser große Kirchenvater lange in weiten Kreisen nicht so gekannt und anerkannt sei, als er es so sehr verdient. Dies brachte in mir den Entschluss hervor, ihn zu bearbeiten, die in ihm verborgenen Schätze christlicher Weisheit und Erkenntnis zu Tage zu fördern so wie seine gesamte Geschichte zu beschreiben."

Im Anklang an die Überschrift dieses Werkes wurde deshalb der Titel gewählt: „Athanasius und die Kirche unserer Zeit" (im Kampf mit dem Modernismus). -

Möge diese bescheidene Schrift dazu beitragen, dass sich die Worte erfüllen, die Basilius der Große im Jahr 371 an Athanasius richtete: „In allem wirkt der Herr das Große durch die, die seiner würdig sind. Wir hoffen daher, dass ein so großer Dienst sich für dich gezieme, in dessen Folge die Verwirrung des Volkes endet, alle sich einander in Liebe unterwerfen und dass die alte Kraft der Kirche sich erneuere."

Regensburg, am Feste des hl. Athanasius -2. Mai 1973



+ Rudolf Graber Bischof von Regensburg

EINLEITUNG


IN DIESEM JAHR sind 1600 Jahre verflossen, seit eine der „markantesten Persönlichkeiten der alten Kirchengeschichte", der hl. Athanasius (295 bis 373), Bischof von Alexandrien starb. Er ist der große, leidgeprüfte Hauptverteidiger des nizänischen Glaubens (1). Nicht weniger als fünfmal musste er in die Verbannung gehen, darunter auch einmal in das heutige Deutschland, nämlich 335 nach Trier. Die Lage der Kirche war damals ähnlich wie heute, und Konrad Kirch hat recht, wenn er von Athanasius sagt: „Einen solchen Mann sandte der Welt die Vorsehung in jenen Tagen, da eine gewaltige Windsbraut stärker und stärker heulte und dann an den Säulen der Kirche rüttelte, dass sie wankten und sanken, da die heiligen Mauern zu stürzen drohten, da es den Anschein nahm, als ob die Mächte der Tiefe und die Kräfte in den Höhen die Kirche vom Erdboden vertilgen würden. Aber einer stand da wie ein Fels, ein Wogenbrecher, Athanasius; einer sprang überall in die Bresche, Athanasius; einer schwang Gottes Schwert über Morgenland und Abendland, Athanasius" (2).

Wie sehr diese große Bekennergestalt in stürmischen Zeiten die Gemüter bewegte, zeigt - um nur ein Beispiel zu nennen - die kirchenpolitische Flugschrift des großen Görres „Athanasius" (3), die dieser nach der Verhaftung des Kölner Erzbischofs Klemens August Freiherr von Droste-Vischering, die zur „Geburtsstunde eines katholischen deutschen Volkes" wurde (4), 1838 veröffentlichte. Von dieser Schrift sagt Franz Schnabel: „Die Wirkung der Flugschrift war überwältigend. Hier sprach ein genialer und geübter Journalist, der die Worte zu setzen, die Beweise zu führen verstand und den gebildeten Leser zu packen wußte, so daß von da aus die Wirkung sich fortpflanzte ins Volk. Schon nach wenigen Wochen waren siebentausend Exemplare vergriffen" (5). Die Regierung erließ zwar ein Verbot, mußte aber von diesem Vorhaben Abstand nehmen, da der entfachte Widerstand zu gewaltig war. In der Vorrede zur zweiten Auflage geht Görres scharf mit denen ins Gericht, die ein „deutsches Concilium" verlangen: „Dann kommt gute Zeit, und die alte ist abgeschafft. Jeder, der seit fünfzig Jahren einen verrückten Gedanken ausgedacht, der keine Abnehmer gefunden, bringt ihn hier neuerdings zu Markte; denn jetzt oder nie" (6). Dieses Concilium müßte „ein ökumenisches" sein (7). Als Vorbedingungen für die Zulassung der Protestanten verlangt Görres ironisch, „daß sie wenigstens ein Capitel der Bibel kritisch vernichtet haben; Solche, die mindestens ein Wunder derselben natürlich erklärt, und es daher nachzuthun im Stande sind; die, denen es gelungen, eine neue jüdische oder christliche Mythe zu finden und auszudeuten; Alle, die irgend ein Fundament der Lehre, die unsichtbare Kirche, die höhere Geisterweit, die Unsterblichkeit der Seele, den Gegensatz des Guten und Bösen in bloße Abstractionen umgedeutet und zerstört: sie insgesamt wären zuzulassen, und hätten durch diese ihre verdienstlichen Werke Sitz und Stimme sich erworben." (8) Noch sarkastischer äußert er sich über die katholischen Teilnehmer dieses fiktiven Konzils. Es „wäre natürlich, um alle weitere Verlegenheit gründlich zu beseitigen, zur Absetzung des Papstes ... vorzuschreiten, wo denn, wie natürlich, die dreifache Krone einstweilen die Stirne des geehrten Vorstandes nicht übel schmücken würde. Demnächst möchte es am dringlichsten sein, um der Beklommenheit eines Theiles im katholischen Clerus Abhülfe zu thun, sogleich die Aufhebung des Cölibates auszusprechen ... Wären diese Einrichtungen erst erledigt, dann würde die heilige Synode nicht säumen, sofort auch zur Anordnung und Feststellung der Doctrin vorzugehen. Da müßte denn als Grund und Fundament des Ganzen ein neues Credo entworfen werden, der Art, daß alle vernünftigen Menschen sich zu ihm bekennen dürften. Nach den Fortschritten, die in neuerer Zeit die Wissenschaft gemacht, kann es nicht schwer seyn, ein solches Werk zu Stande zu bringen, um so mehr, da von manchen Seiten tüchtige Vorarbeiten schon vorliegen" (9). Görres selbst versucht sich dann an der Formulierung eines solchen neuen Glaubensbekenntnisses, wobei er die zeitgenössische hegelianische Philosophie unter Beschuss nimmt und sie der Lächerlichkeit preisgibt.

Es überschreitet den Rahmen unserer Einleitung, ausführlich auf den Inhalt des „Athanasius" einzugehen. Trotzdem können wir es uns nicht versagen, einiges zu zitieren und es dem Leser zu überlassen, Verwandtes mit unserer Zeit zu entdecken. Bestechend ist Görres' Schilderung des lügnerischen Zeitgeistes: „Es ist so weit gekommen, daß wir aller Orten von der Lüge, wie von einer Atmosphäre uns umfaßt und umgeben finden; sie wird eingeathmet und ausgeathmet ... So ist es denn geschehen, daß wir in den wichtigsten Dingen in einer fictiven Welt umhergehen; in einem künstlichen Fabelreiche, das wir uns nach unseren bornierten Ansichten, unseren vorgefaßten Meinungen, unseren flachen Gedanken und armseligen Leidenschaften selbst zusammenphantasiert haben; von der Wirklichkeit der Dinge so weit entfernt, daß diese in der schlechten Nachsudelei sich gar nicht wieder erkennen" (10).

Görres befasst sich indessen nicht mit dem Kölner Ereignis allein, sondern holt weit aus in der Vorgeschichte. An sich hätte der Beseitigung des alten Reichsoberhauptes, des Kaisers, auch die des Papstes folgen sollen. Aber weil dies nicht gelang, so sollten „wenigstens vorläufig ... die Glieder sich von ihm absondern ... Wie es nun Hofjuristen und Territorialdiplomaten gewesen, die das erste Werk eingefädelt und vollführt, so sind es Hofcanonisten und Metropolitantheologen gewesen, die dem anderen Geschäfte sich unterzogen, und katholische Pfaffen sind gekommen, und haben überall beim Entwurf mit zu Rath gesessen, und bei der Ausführung fleißig mit Hand angelegt" (11).

Soviel über den „Athanasius" des großen Görres, dessen 125. Todestag wir heuer begehen. In unserem Jahrhundert begegnen wir wieder dem Alexandriner und zwar in dem Roman des bei der Belagerung von Breslau verwundeten und verschollenen Schlesiers Cosmus Flam (eigentlich Dr. Josef Pietsch), der 1930 das Werk veröffentlichte: „Athanasius kommt in die Großstadt oder die Tiergrube" (12). In diesem utopischen Roman, dem man heute das Prädikat prophetisch zuerkennen muss (13), schildert der Dichter die Großstadt Teilopa, „in der man Gott, Geist, Seele, Natur radikal ausgeschaltet hat, wo Liebe zum Sexus entwürdigt ist und die Diktatur der Technik herrscht" (14). In dieser Stadt lebt ein kleines Häufchen von Menschen, die von Christus etwas gehört haben, und sich Christianer nennen. An diese Kompromisschristen richtet Athanasius unter anderem folgende Worte: „Ihr wollt Kinder des Lichtes sein, aber ihr möchtet die Kindschaft der Welt nicht gern aufgeben. Ihr solltet an die Buße glauben, aber ihr glaubt an das Glück der neuen Zeit. Ihr solltet von Gnade sprechen, aber ihr sprecht lieber vom menschlichen Fortschritt. Ihr solltet Gott verkünden, aber ihr predigt lieber den Menschen und die Menschheit. Ihr heißt euch nach Christus, aber ihr solltet euch lieber nach Pilatus nennen ... Ihr seid der große Verderb. Denn ihr ätzt in der Mitte. In der Mitte wollt ihr sitzen zischen Licht und Welt. Ihr seid Meister im Kompromiss und geht mit der Weit mit. Ich sage euch: geht lieber in die Welt fort und verlasst den Meister, dessen Reich nicht von dieser Welt ist" (15). Sind das nicht wirklich prophetische Worte? Aus alldem, was wir aus den erwähnten Werken zitierten, wird unsere Absicht klar. Der geistesgewaltige, unerschrockene Athanasius soll auch heute seine Stimme erheben, gegen das, was sich in der Kirche tut.

Kurz nach dem verhängnisvollen 30. Juni 1934, als die Schergen Hitlers den angeblichen Röhmputsch niederschlugen und dabei eine ganze Anzahl dem Regime missliebiger Personen, wie Klausener, Gerlich, Probst liquidierten, erschien im Liga-Verlag Luzern ein kleines, aber aufrüttelnd geschriebenes Heft: „St. Ambrosius und die deutschen Bischöfe". Mit beschwörenden Worten wurden die Bischöfe aufgerufen, das Beispiel des Mailänder Bischofs nachzuahmen, der im Jahre 390 dem Kaiser Theodosius entgegentrat und Buße von ihm verlangte, weil er im Zirkus von Thessalonich einen Lynchakt des Pöbels strafend 2000 Menschen hatte niedermetzeln lassen. So -und dies war der Mahnruf jener Schrift - sollten die Bischöfe auch gegen das, was am 30. Juni 1934 geschah, feierlich protestieren. Auch dieses Beispiel zeigt, wie sich die Menschen in Zeiten der Bedrängnis und Ratlosigkeit an jenen großen Männern der Vergangenheit orientierten, deren Mut und Wirkkraft die Jahrhunderte überdauern.

Bevor wir uns nun einem Hirtenbrief des Athanasius zuwenden, muss in einigen Strichen die Lage der Kirche zur Zeit des Athanasius gestreift werden.

Doch lassen wir hier einen Augenblick den hl. Basilius sprechen, der in einem Brief aus dem Jahr 371 schreibt: „Die längst vom Feinde der Wahrheit, von Arius, ausgestreute Häresie schoss empor bis zu unverschämter Höhe, und gleich einer bittern Wurzel treibt sie verderbliche Frucht und wird bereits übermächtig, weil die Bannerträger der wahren Lehre in den einzelnen Pfarreien infolge von Verleumdung und Kränkung aus den Kirchen vertrieben wurden und die Vollmacht in ihrer Verwaltung solchen übergeben ward, welche die Herzen der Einfältigen gefangen nehmen" (16).

In einem Brief gerade an Athanasius aus dem Jahr 371/72 stehen die vielsagenden Worte: „Die ganze Kirche ist in Auflösung" (17). Der Aufblick zu dieser Säule am Nil gewährt dem Bischof von Cäsarea Mut „aus der Tiefe der Verzweiflung zur Hoffnung aufbessere Tage" (18). Ein anderer Brief 372 geschrieben gilt den Bischöfen Italiens und Galliens, sie sollen zu Hilfe kommen, „ehe noch die Kirchen vollends Schiffbruch" leiden (19); denn „es ist ja nicht nur eine Kirche gefährdet, auch nicht zwei oder drei sind vom schweren Unwetter betroffen. Fast von den Grenzen Illyriens bis zur Thebais grassiert das Übel der Häresie. Den verderblichen Samen hat zuerst der berüchtigte Arius ausgestreut" (20). Im gleichen Jahr spricht er zu den Priestern von Tarsus, dass „die gegenwärtige Zeit eine starke Neigung zu einem Umsturz der Kirche" hat (21). Genau vor 1600 Jahren, im Todesjahr des Athanasius, wirft er in einem Brief an die Alexandriner die Frage auf: „Hat denn wohl der Herr seine Kirche ganz verlassen? Ist denn die letzte Stunde da, und nimmt der Abfall hiermit seinen Anfang, auf dass nunmehr offenbar wird der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens, der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott und Heiligtum heißt" (22). Diese kurzen Zitate, die natürlich vermehrt werden können, lassen ahnen, wie es damals in der Kirche aussah. Was nun der Kappadozier mehr allgemein schildert, das hat Athanasius in Einzelheiten aufgezählt in einem Hirtenbrief, der ob der grandiosen Wucht des Stils und des unsagbaren Schmerzes seines Schreibers einzigartig dasteht und der den Rahmen für unsere Abhandlung abgeben soll. Auch hier muss freilich der geschichtliche Hintergrund kurz skizziert werden. Wieder einmal hatte eine arianische Synode und zwar die von Antiochien 339 den „unsterblichen" (Athanasius) Bischof von Alexandrien abgesetzt und an seine Stelle den Kappadozier Gregor geschickt.

„Die Nachricht von der abermaligen Absetzung des Athanasius gab in Alexandrien das Zeichen zum Sturm. Mit harter Hand griff der kaiserliche Präfekt Philagrius ein. In der Nacht des 18. März 340 wurde Athanasius aus dem bischöflichen Palast vertrieben. Das Volk umstand mit drohender Gebärde die Kirchen. Athanasius wollte das Schlimmste verhüten, in Eile taufte er noch die Katechumenen, dann nahm er die Flucht, und unter dem Schutz einer Kriegerschar ritt Gregor in die Stadt ein. Die Juden, Heiden und Arianer jubelten dem Mietling zu. Durch die Gemeinde der Gläubigen ging ein dumpfes Murren und ein Schrei der Verzweiflung, als Gregor unter entsetzlichen Greueln von ihren Kirchen Besitz nahm. Es war am Karfreitag. Der vertriebene Vater hörte in seinem Versteck bei der Stadt, wie der Todesschrei der von Gregor Erschlagenen das Osteralleluja übertönte. Boten kamen und meldeten ihm in atemlosem Entsetzen, Hunderte hätte man aus den Kirchen in die Kerker geschleppt, heilige Jungfrauen hätte man auf den Plätzen vor den Heiligtümern entkleidet und mit Knütteln auf sie eingehauen, bis sie zusammenbrachen, und er sah am Himmel den Feuerschein verbrannter christlicher Gotteshäuser. Er kann sich nicht mehr halten, er schreibt einen Brief an alle seine Bischöfe, Zeilen voll von gewaltigem Schmerz und doch auch mächtig aufflammenden Kampfesdrang. Einst habe man einem Leviten sein Weib geschändet und gemordet. Da habe der Levit in seinem Schmerz den Leichnam zerstückelt und die Stücke an alle Stämme Israels geschickt, damit sie alle das Verbrechen als an sich selber geschehen betrachteten und wie ein Mann zur Rache aufständen und alle Stämme seien in Bewegung geraten, und es sei der heilige Krieg entbrannt. So hebt Athanasius an. Und er fährt fort: „Das Unglück des Leviten ist nichts im Vergleich zu dem, was jetzt gegen die Kirche gewagt worden ist", und er beschwört sie bei der Liebe zum Heiland: „Übersehet solche Frevel nicht, lasst nicht zu, dass die berühmte Kirche der Alexandriner von den Ketzern zertreten werde, - damit nicht in kurzem der Glaube der Kirche und die Gesetze zugrunde gehen" (23).

Diese Einleitung, der ein schauerliches Ereignis aus dem Buch der Richter (24) zugrunde liegt, übernehmen wir wörtlich und versuchen im Geiste des Athanasius das zu schildern, was über die zwölf Stämme des neuen Israel hereingebrochen ist, damit sich diese aufraffen zum entschlossenen Kampf gegen die drohende „Auflösung der Kirche", von der Basilius gesprochen hat oder gegen die „Selbstzerstörung", wie Papst Paul VI. es genannt hat (25).


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