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Ausschreibung für: 1 Stück Gerätewagen Wasserrettung (gw-w)


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Feuerwehr Düsseldorf SB: BA Lang

Geschäftsbereich 37.4 SB: BA Lang3014.04.03

06.03.2003



Ausschreibung

für:
1 Stück Gerätewagen - Wasserrettung (GW-W)

Eröffnungstermin der öffentlichen Ausschreibung:
Datum: 04.07.2003R mit Submission

Zeit: 10:4.00 Uhr

Ort: Stadt Düsseldorf
Bindefrist: 30.08.2003mindestens siehe Eröffnungstermin
Gliederung des Angebots:


A:. Vorbemerkungen
B:. Zusätzliche Vertragsbedingungen
C: Leistungsbeschreibungen (Leistungsverzeichnis)
Los 1: Fahrgestell

(Los 1a und Auf-, Aus- und Einbauten nach DIN EN (Los 1b)


Los 2: Feuerwehrtechnische und rettungsdienstliche Ausstattung
D: Anhang Gewichtsbilanz
E: Anlagen laut Anhang


Vorbemerkungen (Teil A)

Diesem Angebot liegen zugrunde:




  1. die Leistungsbeschreibung einschl. Leistungsverzeichnis (Teil C des Angebots)




  1. die zusätzlichen Vertragsbedingungen (Teil B des Angebots)




  1. die allgemeinen Bedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) in der bei Angebotseingang gültigen Fassung

Das Angebot wird seinem ganzen Inhalt nach (Teil A - EC) als bindend anerkannt. Abweichende Bedingungen des Auftragnehmers, die Bestandteile seines Angebotes oder seiner Auftragsbestätigung sind, gelten nur insoweit, als sie der Auftraggeber schriftlich bestätigt hat. Veränderungen der zusätzlichen Vertragsbedingungen können zum Ausschluss aus dem Ausschreibungsverfahren führen.

Der Auftraggeber verfährt nach VOL Teil A "Allgemeine Bestimmungen für die Vergabe von Leistungen" in der bei der Ausschreibung gültigen Fassung, ohne dass Teil A Vertragsbestandteil wird; ein Rechtsanspruch des Bieters auf die Anwendung besteht nicht.

Sollten Rückfragen zur Leistungsbeschreibung oder technischen Abwicklung notwendig sein, so wenden Sie sich bitte an den Leiter des Geschäftsbereichs 37.4 (Technik), Herrn Dipl.-Ing. Ulrich Cimolino unter der Tel. Nr. 0211 / 89-20-410 oder an Herrn Dipl. Ing. Oliver Lang unter der Tel. Nr. 00211 / 89-20-423.

Für die Abgabe Ihres Angebotes dürfen wir uns bereits im voraus herzlich bedanken.

Mit freundlichen Grüßen


Armin Harbort

Ltd. Städt. Branddirektor

Zusätzliche Vertragsbedingungen für die Vergabe und Lieferung von Feuerwehrausrüstungsgegenständen und Feuerwehrfahrzeugen (Teil B)

Siehe Vordruck.




  1. Es ist ein verbindlicher Liefertermin (Datum eines Tages) zu nennen. Sollte der verbindlich zugesagte Liefertermin nicht eingehalten werden, kommt der Verkäufer mit Überschreitung des Liefertermins in Verzug.

Für diesen Fall wird pro Tag eine Verzugsstrafe in Höhe von 0,2% der Auftragssumme (einschl. Mwst.) für Los 1a und 1b festgesetzt. Jedoch bis insgesamt max. 10 % des Auftragswertes.


  1. Weist die erbrachte Leistung Mängel auf, so kann der Auftraggeber kurzfristige Vertragserfüllung durch Nachbesserung verlangen. Nachbesserungen haben unverzüglich nach den technischen Erfordernissen durch Ersatz oder Instandsetzung fehlerhafter Teile ohne Berechnung der hierzu notwendigen Lohn-, Material-, Fracht- und Überführungskosten zu erfolgen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, Teile, die er durch andere ersetzt zu seinen Lasten zurückzunehmen.
    Werden die durch die Nachbesserung zusätzlich vom Hersteller vorgeschriebene Wartungsarbeiten erforderlich, müssen auch diese Kosten einschließlich der anfallenden Kosten für die benötigten Materialien, Betriebs- und Verbrauchsmittel (z.B. Schmierstoffe) vom Auftragnehmer getragen werden.
    Die Gewährleistungsfrist verlängert sich um die Zeit, während der das Fahrzeug nicht bestimmungsgemäß vom Auftraggeber genutzt werden kann.




  1. Etwa notwendig werdende Güteprüfungen gehen zu Lasten des Auftragnehmers. Sie sind am Ort der Erfüllung auszuführen. Art und Durchführung bestimmen sich nach der Verkehrsüblichkeit.




  1. Vorauszahlungen werden nur dann geleistet, wenn dies ausdrücklich vereinbart und vertraglich anerkannt wurde.




  1. Im übrigen gelten die Bestimmungen der VOL Teil B.




  1. Die DIN-Normen, Regelwerke der Technik und die Unfallverhütungsvorschriften werden jeweils in der neuesten Fassung im Angebot berücksichtigt. Diese gelten als Bestandteil des Leistungsverzeichnisses. Das Leistungsverzeichnis enthält somit insbesondere alle nach dieser DIN-Vorschrift vorgeschriebenen Pflichtausrüstungsgegenstände sowie Halterungen.




  1. Die Abnahme durch den TÜD NRW, den TÜV oder die Dekra ist verpflichtend und die festgestellten Mängel sind in Absprache mit dem Auftraggeber zu beseitigen, Mehrkosten dürfen dafür nicht berechnet werden.

Harbort

Leistungsbeschreibung (Teil C)

Folgende Regeln, Vorschriften und Normen müssen in ihrer jeweils gültigen Fassung eingehalten werden
DIN 14502, Teil 2 allgemeine Norm für Feuerwehrfahrzeuge

DIN 14555, soweit anwendbar

Alle anerkannten Regeln der Technik

Straßenverkehrszulassungsordnung StVZO

Vorschriften über elektrische Anlagen VDE- / DIN-Normen

Unfallverhütungsvorschrift UVV Feuerwehr GUV 7.13

Unfallverhütungsvorschrift UVV Fahrzeuge GUV 5.1

sonstige mitgeltende Unfallverhütungsvorschriften

die zum Zeitpunkt des Ausbaus geltende „Einbaurichtlinie Funk der Feuerwehr Düsseldorf“
Weiterhin zu berücksichtigen sind die Richtlinien und Abnahmebedingungen des TÜV, der Dekra bzw. des TÜD.

Sofern in dieser Leistungsbeschreibung keine abweichenden Forderungen genannt sind, müssen die genannten Normen erfüllt werden.

Ist die Erfüllung der Normforderungen nicht möglich oder treten Widersprüche zwischen Regeln der Technik und den Forderungen dieser Leistungsbeschreibung auf, wird der Anbieter den Auftraggeber darauf hinweisen.

Eine ausführliche und übersichtlich gegliederte Bedienungs-/Wartungsanleitung ist in dreifacher1 Ausfertigung Bestandteil des Angebots und mit jedem fertigen Fahrzeug abzuliefern.

Alle Wartungsfristen der eingebauten Geräte und Aggregate sowohl des Fahrgestells als auch des Aufbaus sind deutlich herauszustellen und anzugeben.

Eine ausführliche Beladeliste (Stückzahl und Unterbringungsort) ist sowohl als Ausdruck wie als Datei mitzuliefern. Dies gilt für die gesamte Beladung nach Los 2, auch wenn durch den Auftraggeber Beladungsteile zugeliefert werden!

Alle Fächer etc. sind klar, deutlich und eindeutig entsprechend der Beladung (vgl. Los 2) zu beschriften. Die Beschriftung hat so zu erfolgen, dass diese vom Auftraggeber in geeigneter Weise selbst ggf. ergänzt und verändert werden kann!

Mit den Angeboten für Fahrgestell, Aufbau und Beladung ist die im Anhang beigefügte ausgefüllte Gewichtsbilanz zwingend abzugeben.

Mit dem Angebot ist eine erste Skizze über die Unterbringung der nach Los 2 geforderten Ausrüstungsgegenstände mit abzuliefern.

Werden von einem Aufbauhersteller alternativ mehrere Aufbauten bzw. Fahrgestelle angeboten, so sind diesbezügliche Mehrfachangebote zulässig. Die Unterschiede sind jeweils deutlich zu beschreiben.

Das Fahrzeug ist vor Auslieferung einer Ablieferungsinspektion zu unterziehen und mit vollgetanktem Kraftstofftank an den Auftraggeber zu übergeben.

Los 1a: Fahrgestell für den GW-WH
Das Fahrzeug soll Um trotz des Sonderfahrzeugs möglichst kostengünstig aufbauen zu können soll auf dem Norm-Aufbau eines LF 8 (10) - 6 TSF-W nach DIN 14530 T17 mit auf einem Allrad-Fahrgestell ein Fahrzeug für die Höhenrettung aufgebaut werden und u.a. einen Nassbereich mit Stehhöhe im Heck des Aufbaues enthalten.

Gewicht
Das fertig ausgebaute und voll ausgerüstete Fahrzeug muß eine Beladung lt. Los 2 mit einem Gewicht von ca. 1800 kg transportieren und mindestens 5. 5 besser 6 Personen (einschl. Fahrer) befördern können.

Abweichend von der DIN 14502 wird das Personengewicht auf 90 kg festgesetzt.



Eine entsprechende Gewichtsbilanz mit den Angaben:


  1. Gesamtgewicht

  2. Gewicht auf der Vorderachse

  3. Gewicht auf der Hinterachse

  4. Gewicht linke Fahrzeugseite

  5. Gewicht rechte Fahrzeugseite

(vgl. Anhang D) ist auszuweisen.


Hinweis: Werden in nachfolgender Leistungsbeschreibung

Ortsangaben (wie links, rechts, vorn, hinten usw.)

gemacht, so beziehen sich diese auf die Fahrtrichtung.
Robustes Transporter-Fahrgestell (geländegängig) mit Automatikgetriebe, permanentem Allradantrieb, Einzelbereifung und geeignetem Radstand ca. 3600mm, Aufbau (vgl. Los 1b) wie serienmäßiger Koffer für TSF-W

zZ.B. Mercedes Benz Atego 925 AF 4x4, Unimog U 4000, MAN 10.224 LAK, Iveco 140 E24815 DA oder vergleichbar.

Die Abgabe eines Alternativangebots auf einem voll geländegängigen Fahrgestell mit erhöhter Bodenfreiheit und einem automatisierten Schaltgetriebe, z.B. mit einem Mercedes Benz Unimog 4000 Fahrgestell, ist ausdrücklich erwünscht.

Eine Dauerwatfähigkeit muß in jedem Fall gegeben sein (siehe Pos. 1.3)

. Ein Neben- bzw. Alternativangebote ohne Allrad z.B. auf

Mercedes Benz Sprinter 616 D oder vergleichbar sind ausdrücklich erwünscht.


technisches Datenblatt ist beizulegen.

Die Gesamthöhe des Fahrzeuges sollte 3300mm nicht überschreiten!




Zulässiges Gesamtgewicht möglichst < 7.500 kg, Ddie verbleibende Gewichtsreserve bei voll beladenem Fahrzeug soll möglichst hoch sein, um ein besseres Fahrverhalten und eine höhere Sicherheit erreichen zu können. Eventuelle höhere Gewichtsvarianten sind alternativ anzubieten. Die zulässigen Achslasten sind auszuweisen, die zur Verfügung stehende Gewichtsreserve bei voll beladenem Fahrzeug ist im Anhang D, Gewichtsbilanz, auszuweisen.



Angebotener Typ:




Radstand:




Dieselmotor,

EURO3,Geräuschdämmung
angebotene Leistung in kW (> 100 kW):





Technisch mögliches zGG (kg):



Alternativ Ggf. ist zusätzlich eine Auflastung (höhere Gewichtsvariante ) anzubietenvorzuschlagen,

z.B. Atego 925AF 4x4 in Gewichtsvariante 10,5 to :

Technische Anforderungen




Pos. Nr.:

Beschreibung

ja

nein

Preis

1

Vollautomatisches Getriebe mit GetriebeuntersetzungAllrad zuschaltbar oder permanent mit Getriebeuntersetzung

Alternativ, wenn nicht anders möglich, z.B. bei Unimog: automatisiertes Schaltgetriebe











1.1

Allrad, permanent mit Getriebeuntersetzung










1.2

Gleiche Spurbreite auf Vorderachse und Hinterachse










1.3

Achsentlüftung, hochgelegt

Erreichbare max. Wattiefe:_______cm

Dauerwattiefe: cm











1.4

Vorderer Überhangwinkel: .... °

Hinterer Überhangwinkel: .....°

Bodenfreiheit unter der tiefsten Stelle (Differenzial):

..... cm VA

..... cm HA

......cm Mitteldifferenzial












2

Servolenkung










3

Antiblockiersystem










4

Traktionshilfe ASR, Differentialsperre HA

Differenzialsperre Mitteoder vergleichbares











4.1

Differentialsperre VA










4.2

4 Rad Feststellbremse










5

Prüfanschlüsse für Hydraulikbremse soweit solche vorhanden










6

verstärkte Stabilisatoren an der Hinterachse










7

verstärkte Stabilisatoren an der Vorderachse










8

verstärkte Stoßdämpfer und Federn










9

S + G Reifen

Dimension: _________________












10

Anhänger- oder Abschleppkupplung

Fabrikat Rockinger G 135 oder vergleichbar












112

zusätzliche verstärkte Batteriekapazität mind. 11000 Ah













Pos. Nr.:

Beschreibung

ja

nein

Preis

12

Sicherungsautomaten










134

Drehstromgenerator 28 V/100 A (muß so

gewählt werden, dass jederzeit eine ausreichende Versorgung sichergestellt ist,



auch wenn alle Verbraucher eingeschaltet sind, z.B. Fahrlicht, Blaulicht, Funk...)










145

Funknahentstörung










15616

Anhängersteckdose 24 V, 13 poligKlemmleiste für Elektroanschluss am Fahrersitz










168

Vorrüstung Mobiltelefon










179

Möglichst alle Außenspiegel beheizt und elektrisch verstellbar










18.1

Weitwinkelspiegel an Fahrer- und Beifahrerseite










18.2

Rampenspiegel










18.3

Rückblickspiegel













1920

Haltegriff auf der Beifahrerseite










201

Ablagefächer in der Fahrer- und Beifahrertür










22

Fahrersitz in Schwingsitzausführung und erhöhtem Sitzkomfort (Seitenführung)










23.1

Beifahrersitz Fahrersitz in Schwingsitzausführung und erhöhtem Sitzkomfort (Seitenführung)










22

Ablagefach an Beifahrersitz










23

verstellbare Kopfstützen möglichst an allen Sitzplätzen










24

Sicherheitsgurte für alle in Fahrtrichtung sitzenden Personen. Vorzugsweise höhenverstellbare Dreipunktgurte










256

Fahrerairbag- und Beifahrerairbag










267

Schmutzfänger an allen Rädern










278

Drehzahlmesser













Pos. Nr.:

Beschreibung

ja

nein

Preis

289

Entfall akustische Blinkerkontrolle










2930

Scheinwerfer Halogen H 7, alternativ H 4, falls H 7 nicht lieferbar










301

2 Nebelscheinwerfer Halogen vorn










31235

Scheinwerfer-Reinigungsanlage 2 Blinkleuchten zusätzlich am Heck/Dach










323

1 Nebelrückleuchte










334

seitliche Markierungsleuchten in LED Technik










345

Leuchtweitenregulierung










356

Akustischer Rückfahrwarner, quittierbar










36739

Ausstiege beleuchtetWarmluft-Zusatzheizung als Standheizung ohne Mortorbetrieb inkl. Unterspannungsschutz










378

Zwei zusätzliche Hauptschlüssel













389

Fahrgestell und Räder wie Serie, möglichst aber schwarz










3940

Stoßstangen in Serienlackierung










401

Führerhaus und Aufbau in Reinweiß RAL 9010, in Leuchtrot RAL 3026 beklebt nach Vorbild Kassel bzw. Absprache mit Auftraggeber (vgl. Los 1b)













Optionen:










1

Wegfall Wegfahrsperre Automatisches Getriebe oder ähnlich wirkendes Getriebe (Technische Beschreibung ist beizulegen)










2

SeitenairbagAnhängerbremse 2 Leitung










3

Beifahrerairbag










4

Retarder, optional schaltbar auf Fußbremse










6

Stehhöhenvergrößerung im Mannschaftsraum










7

Anhängersteckdose 12 V, 13 polig










8

Außentemperaturanzeige










9

Getrennt schaltbare Spiegelscheinwerfer zur Ausleuchtung des heckwärtigen Bereichs










10

Rahmenvorbereitung für Schäkelanbau vorne und hinten










11

Höhere Gewichtsvariante











Los 1b: Auf- und Ausbau für den GW-WH
Gelten die Angebotspreise für dieses Los nur in Verbindung mit einem Fahrgestell eines speziellen Herstellers, so ist dies zu vermerken.
Der Anbieter des Loses Nr. 1b garantiert mit der Abgabe seiner Angebote die “Verträglichkeit” des gewählten Fahrgestells mit den von ihm ausgewählten Fahrgestellen (Los 1a), die deshalb zusammengehörig anzubieten sind. Er tritt hier als Generalunternehmer auf.
Alle Schubfächer, Klappen und Rollläden, sowie alle eingebauten Geräte müssen so gesichert sein, dass ein ungewolltes Öffnen und Schließen bzw. Herausfallen während der Fahrt verhindert wird.
Beim Ausbau ist darauf zu achten, dass logische Beladungsgruppen gebildet werden und Freiräume durch Einbauten nicht unnötig zugebaut werden.

Aufbau
Zum Innenausbau ist möglichst das serienmäßige Kofferfahrgestell für das TSF-WLF 8(10)-6 zu verwenden (vgl. Los 1a). )
Der Aufbau muss hinsichtlich seiner Konstruktion so variabel beschaffen sein, dass er eine entsprechende Flexibilität für spätere Um- und Anbauten bietet. Dies ist durch die Baubeschreibung entsprechend zu bestätigen!

Er muß über je einen Geräteraum zu beiden Seiten (G 1 - G 2) sowie über einen heckseitigen Geräteraum (GR) verfügen. Der heckseitige Geräteraum ist als Nasszelle mit Stehhöhe (mind. 1.95m) auszubilden. Die Nasszelle ist mit ausreichend dimensionierten Lüftungs- bzw. Reinigungsöffnungen (Türen, Klappen oder Fenstern) zu versehen. Der Einstieg in die Nasszelle soll auf der rechten Fahrzeugseite erfolgen. Durch den Einsatz als Wasserrettungsfahrzeug ist unbedingt auf die Verwendung von korrosionsbeständigen Werkstoffen, v.a im Nassbereich, zu achten. Der gesamte Aufbau ist möglichst in Aluminium- oder CFK/GFK Aluminiumtechnologie zu fertigen. Die Nasszelle muß eine ausreichend dimensionierte Isolierung/Dämmung enthalten.


Zum Beheizen der Nasszelle ist eine zusätzliche Standheizung vorzusehen. Die Geräteräume sind mit abschließbaren Aluminiumrolladen o.ä. zu versehen.
An den Geräteräumen sind für die Funktion als Auftritte ausreichend dimensionierte Bordwandklappen vorzusehen (ausziehbare Tritte sind nicht gewünscht).
Am Fahrzeugheck ist ein manuell zu betreibender Lichtmast (kein elektrischer oder pneumatisches Ein-/bzw. Ausfahren) mit 2*1500 W Scheinwerfern vorzusehen.
Auf der rechten Fahrzeugseite ist eine handelsübliche, mechanisch per Hand ausfahrbare Markise anzubringen.
Ein auszieh- oder ausklappbarer Arbeitstisch (Arbeitshöhe ca. 0,90m, Belastung max. 50kg) zum Flaschenwechsel und für Wartungsarbeiten ist im Bereich G2 vorzusehen.

Die Bauweise ist ausreichend zu beschreiben und durch aussagefähige Zeichnungen darzustellen.



Farbgebung / Beklebung
Das serienmäßige Fahrgestell ist in der Grundfarbe “Reinweiß”, RAL 9010 o.ä. zu liefern.
Die Beklebung erfolgt flächendeckend in RAL 3026

in Anlehnung an das Design der BF Kassel und Vorgaben des Landes NRW.

(Zu genaueren Angaben Rücksprache mit Auftraggeber)
Eine Elefantenhaut als Kantenschutz an den Türkanten ist vorzusehen.

Beladung
Es ist darauf zu achten, dass die Ausrüstungsgegenstände ihrem Gewicht entsprechend gelagert werden. , dDie feuerwehrtechnische Beladung ist nach logischen, taktischen Gesichtspunkten sicher und entnahmegünstig zu verlasten esweiteren ist darauf zu achten, dass (logische Beladungsgruppen müssen gebildet werden). und Freiräume sollen durch Einbauten nicht unnötig zugebaut werden. Eine genaue Aufteilung der Geräte erfolgt in Absprache mit dem Auftraggeber.
Es sollte die Möglichkeit bestehen, den Transportraum, Einlegeböden und Fußboden nass auszuwaschen. Dem Wasser muß eine geeignete Ablaufmöglichkeit gegeben sein.
In einem flexiblen Aluminium-Regalsystem sollen die mitzuführenden Gerätschaften (vgl. Los 2) in geeigneter Weise in möglichst baugleichen - zumindest aber maßabgestimmten - ausreichend stabilen Kunststoffbehälter (in Euro-Paletten Maßeinteilungen) gelagert und gegen Herausfallen während der Fahrt gesichert werden. Der Behälterinhalt ist jeweils auf Stirn- und Rückseite am Behälter dauerhaft zu beschriften. Die leichte und schnelle Entnahme muss dabei jederzeit gewährleistet sein.
Neben der aufgeführten Beladung muß es in G 3 und in G 4 die Möglichkeit geben werden, jeweils getrennt je 3 persönliche Schutzausrüstungen für die Brandbekämpfung, bestehend aus Schutzkleidung nach HuPF, Fw.-Helm, Fw.-Sicherheitsstiefel und Fw.-Sicherheitsgurt, sicher und schnell zu verlasten. (z.B. in geeigneten Kunststoffkisten mit Euro-Paletten Maßeinteilung)


Beladung Fahrerraum/Mannschaftsraum/Naßzelle
Mittelkonsole
Zwischen Fahrer- und Beifahrersitz ist eine Mittelkonsole zu montieren, die den Anbau von Geräten der Funkanlage und Verstauung von Karten- und Ordnermaterial ermöglicht sowie als Ablage dient. Die genaue Ausführung ist mit dem Auftraggeber abzusprechen. Verstaut bzw. montiert werden sollen u. a.:


  1. 1 Saunders Clipboard Tuffwriter (DIN A 4 Buchdeckelklappe, Formular- und Stifthalter)

  2. 2 Hängeregister für Objektpläne DIN A 4 mit Eingriff von oben

  3. verschiedene DIN 4 Ordner

  4. 1 Mappe mit Fahrzeugpapieren (ca. A 4, großer Ordner)Straßenkarte

Zum leichteren Reinigen müssen die Trennstege entfernbar sein.


Im Bereich des Beifahrers ist ein Suchscheinwerfer Fabrikat: Hella H3-Hand-Suchscheinwerfer, Bestell-Nr. 1H3 002 456-032, schaltbar nur über Taster zu montieren.

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